Der Prostatakrebs ist nicht besonders empfindlich gegenüber Chemotherapeutika/Zytostatika.
Zytostatika wie Docetaxel (Taxotere)- eingesetzt zur Behandlung des hormonrefraktären Prostata-Ca- bringen zwar einen gewissen Überlebensvorteil, stellen aber wohl kaum einen Durchbruch bei der Therapie des Prostatakarzinoms dar.
Folgende neuere Substanzen sind zur Zeit in der Diskussion:
-Cabazitaxel
Zur weiteren Information und Lektüre über Studien zur medikamentösen Prostatakrebsbehandlung sei die Seite des Universitätsklinikums Münster empfohlen

Anfang Juni 2011 gab es eine Pressemitteilung über Alpharadin, ursprünglich wohl von Algeta ASA in Norwegen, jetzt wohl aber unter den Fittichen von Bayer. Ursprünglich zur Behandlung von Knochenmetastasen im Gefolge von Prostatakrebs und Brustkrebs konzipiert, soll dieses Medikament (ein sog. Alpha-Strahler mit Radium-223 Isotopen) die mittlere Überlebenszeit um 14 Monate erhöhen. Es wird eingesetzt für Patienten mit Knochenmetastasen und bei Patienten, die auf eine Hormonbehandlung nicht mehr ansprechen. Bayer überprüft z.Zt. die Zulassungsstrategie und möchte das Medikament statt -wie ursprünglich geplant- nicht 2013, sondern schon 2012 auf den Markt bringen

 

 

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